Friedrich-Baur-Preis

Verleihung des Hofer Goldpreises der Friedrich-Baur-Stiftung 2019 an Lothar Herzog für den Film "1986"  

Der Friedrich-Baur-Preis wurde im Jahr 1990 zum 100.Geburtstag des Stifters Friedrich Baur etabliert. Er wird für ganz außerordentliche Leistungen auf künstlerischem oder wissenschaftlichem Gebiet verliehen. 

Seit dem Jahr 2018 wird der Friedrich-Baur-Preis im Rahmen der Internationalen Hofer Filmtage an einen Filmemacher in für einen abendfüllenden Erstlingsfilm als „Hofer Goldpreis der Friedrich-Baur-Stiftung verliehen durch die Bayerische Akademie der Schönen Künste in memoriam Heinz Badewitz“ vergeben. Die Friedrich-Baur-Stiftung hatte bereits vorher den HEINZ-BADEWITZ-PREIS der Internationalen Hofer Filmtage unterstützt. Bei dem "Hofer Goldpreis" wählt die Abteilung Film- und Medienkunst der Bayerischen Akademie der Schönen Künste einen jährlich wechselnden Mentor, der den Preisträger bestimmt und diesen ein Jahr lang bei der Erstellung eines Zweitfilms künstlerisch berät.

Der Preis besteht derzeit aus einem zertifizierten Goldbarren von 1 kg Feingold (momentaner Handelswert rund 43.000 Euro, Stand Oktober 2019). Zusätzlich wird eine Urkunde mit der Begründung der Preisvergabe erstellt sowie die Plastik des Heinz-Badewitz-Preises übergeben.

Im Jahr 2019 wurde Lothar Herzog für seinen Debütfilm "1986" mit dem Goldpreis ausgezeichnet. 2018 erhielt ihn Luzie Loose für den Film SCHWIMMEN.