Kultursonntage in der Alten Vogtei

Hier finden Sie die nächsten Veranstaltungen, die im Rahmen der Kultursonntage in der Vogtei zu Burgkunstadt stattfinden. 

Die Entdeckung der Blauen Blume

Aufgrund der Corona-Bestimmungen muss die Veranstaltung leider abgesagt werden!

Wir bitten um Ihr Verständnis. Vielen Dank.

Die Entdeckung der Blauen Blume

Musik der Romantik für Flöte und Klavier
von Franz Schubert, Robert Schumann und Friedrich Kuhlau 

Texte aus „Heinrich von Ofterdingen“ von Novalis
und Gedichte von Joseph von Eichendorff 

Duo Mattick-Huth

Christian Mattick – Flöte
Mathias Huth – Klavier

In die Welt der Blauen Blume, die Zeit der Romantik, entführen uns Christian Mattick (Querflöte) und Mathias Huth (Klavier) mit ihren Schubert- und Schumann-Kompositionen, die ganz von der Form des Gesangs beeinflusst sind. Wunderschön und sehr stilvoll sind die Bearbeitungen der beiden Ausnahmekünstler für ihre Instrumentenkombination. Lieder mit und ohne Worte, in sprechenden und dennoch sinnlichen Interpretationen: Von Schumanns Märchenbildern bis zu Schuberts Taubenpost und dessen wunderbare Variationen über das Lied „Ihr Blümlein alle“, ein musikalisches Aquarell der Romantik, märchen- und sagenhaft!

Eintritt: 15,-- Euro

Der Kartenvorverkauf findet im Moment nur über die Friedrich-Baur-Stiftung /Friedrich-Baur-GmbH oder die Kulturgemeinde Burgkunstadt statt. Platzreservierungen telefonisch unter 09572/750011 oder 09572/3246 sind ebenfalls möglich.

Novalis’ Roman „Heinrich von Ofterdingen“ beginnt mit einem Traum, in dem der Held in phantastischen, musikalischen Welten die blaue Blume, den Sehnsuchtsort der Romantiker entdeckt. Die blaue Blume war für Musiker wie Schriftsteller das Symbol ihres Lebensgefühls. Der Klang der Flöte verkörperte diese Sehnsucht und Suche nach dem Unerreichbaren – nach Innigkeit und tiefem Gefühl.
Gleichzeitig war die Flöte das Instrument reisender Virtuosen, die von Petersburg bis Paris in den großen Konzertsälen mit ihrem Können Furore machten.
Virtuose Bravour, verbunden mit romantischer Innigkeit sowie Texte von Novalis und Joseph von Eichendorff bringen das Lebensgefühl der Romantik in die Gegenwart.

Christian Mattick studierte sein Instrument in München, ergänzt durch ein zusätzliches Gesangs- und Schauspielstudium in New York. Er ist Mitglied im Bayerischen Kammerorchester, Mitbegründer des Ensembles Cassander, und er gründete zusammen mit Musikerkollegen die Initiative „Musik zum Anfassen – experimentelle Musik mit Kindern und Jugendlichen“.  Neben Fernsehauftritten Konzertreisen durch ganz Europa.

Mathias Huth war in der Solistenklasse bei Prof. Hans Leygraf am Mozarteum Salzburg und absolvierte Meisterkurse bei Prof. György Sebók, Blomington/USA und Prof. Orazio Frugoni. Er ist Mitbegründer des Ensembles Cassander – Musik des 20. Jahrhunderts. Mathias Huth ist ein begehrter Liedbegleiter. Als Solist und Kammermusiker gastiert er im In-und Ausland.

Inzwischen hat das Duo Mattick Huth eine Vielzahl thematischer Programme entwickelt, die jeweils ein vielseitiges Gesamtbild einer Epoche vermitteln und dadurch zu einem umfassenden Musik-Erleben einladen. Klingende Dialoge, die zum Erlebnis werden. Nachzuhören auch auf verschiedenen CD-Einspielungen mit Werken der Klassik, Romantik und des Impressionismus.

Zurück